Von apokalytischen Bränden und Wirtschaftspolitik für (von) Reiche
Die Nachrichten über die verheerenden Brände in Südfrankreich und Spanien nehmen immer apokalyptischere Züge an. Inzwischen sind in Frankreich über 250.000 Menschen evakuiert worden und die Feuerwände stehen knapp 30 km vor der Hafenstadt Bordeaux. In Spanien sind ebenfalls über 70.000 Menschen betroffen und auch auf Sizilien und in der süditalienischen Provinz Kalabrien brennt es. Wie man aus den Medien entnehmen kann, werden die Feuerwehren nicht mehr Herr über die Flammen, die laut Aussage von Brandbekämpfern vielerorts bisher unerreichbare Ausmaße angenommen hätten. Die Folgen des vom Menschen gemachten Klimawandels werden immer ersichtlicher und Europa scheint derzeit am heftigsten davon betroffen zu sein. Es sind also nicht mehr irgendwelche weit entfernten und deshalb für uns abstrakten Inselarchipele, die vom steigenden Meeresspiegel bedroht sind und deren Regierungen deshalb verzweifelte aber zumeist ungehörte Apelle an die Weltgemeinschaft senden. Es ist unser eigenst...